Seit einigen Tagen ist ein weiteres – ursprünglich abofinanziertes – MMO dazu übergegangen, seine Pforten auch für lau zu öffen. Die Rede ist natürlich von “Bounty Bay Online“, welches nun auch u.a. als Free2Play Version angeboten wird.

Neben der Free2Play Fassung gibt es aber nach wie vor einen sog. Classic-Server, der weiterhin durch eine Art Abo finanziert wird – allerdings werden zahlenden Kunden Kredite im Item-Store offeriert. Die freie Version soll – wie andere Vertreter der Zunft – auch durch die Mikrotransaktionen finanziert werden. Branchengrößen, wie Bigpoint, generieren durch das Konzept immense Umsätze und wachsen zusehends.

Der Client von BBO ist schnell heruntergeladen, fix installiert und einen Account hat man sich bei yusho auch unkompliziert eingerichtet – man ist also schnell beim Spielen.

Grafisch ist das Piraten-MMO freilich nicht mehr auf dem neuesten Stand, aber dadurch, dass es schon auf eine recht lange Geschichte zurückblicken kann, ist es erfreulich facettenreich und interessant. Die deutsche Version hat allerdings ein paar Text-Macken, so dass manche Buttons nicht sauber beschriftet sind oder es kleine Fehlerchen in der Bubble-Help gibt; kann man aber drüber wegsehen.

Die Einstiegsmission ist erfreulich durchdacht und führt den Seemann in spe recht gut an alle künftigen Aufgaben des Spieles heran, wie z.B. den Landkampf, das Handelssystem und den Seekampf etc. Bereits nach recht kurzer Zeit beherrscht man die grundlegenden Funktionen und kann in See stechen.

Bounty Bay Online hinterlässt bei mir – für ein Free2Play-MMO – einen sehr guten Eindruck, den ich in den nächsten Tagen noch auf Herz und Nieren überprüfen werde. Bleibt zu hoffen, dass das Geschäftsmodell aufgeht und man seitens der Macher auch weiterhin mit interessanten Quests und regelmäßigen Updates rechnen kann.