Dienste wie Steam sind äußerst praktisch… kleine Applikation installieren, ausführen und shoppen gehen. Keine Wartezeit bis Amazon & Co. das Spiel versendet und keine Schlange an einer Kasse der Elektronikkette deiner Wahl.

Oft lassen sich die Spiele auch auf verschiedenen Systemen betreiben und Updates sind meistens auch schnell und einfach zu finden. Soviel zu den Vorteilen von Computerspielen, die man sich online als Download-Version kauft…

Warum bezahle ich aber für Download-Content den gleichen Preis oder oft gar noch mehr als für ein echtes Medium (sprich DVD)? Ich bekomme also keine schicke Box mehr, kein Artwork, kein Handbuch (darf ich mir ggfs. aber selbst ausdrucken) und keine CD/DVD mehr.

Ferner kann ich das Spiel auch nicht mehr gebraucht verkaufen (was mich in den Augen mancher Spiele-Publisher eh zum Kriminellen stempelt).

Sicher – auch die Infrastruktur, die nötig ist, um die Download-Server zu betreiben, kostet Geld. Aber sparen die Publisher nicht Verpackungskosten, Kosten für die Medien, Print-Kosten etc.?

Nach wie vor bin ich der Meinung, dass Download-Versionen von Spielen in Zukunft die Normalität sein wird, aber müsste sich das nicht in entsprechenden Preisen widerspiegeln? Derzeit gehe ich dann doch lieber den unbequemen Weg und kaufe mir das entsprechende Spiel beim Online-Versender meiner Wahl, zahle weniger Geld, kriege noch Punkte und kann das Spiel am Ende noch verkaufen… 😉