Mit dem Service Pack 1 für SharePoint 2010, welches mittlerweile zum Download verfügbar ist, kommen große – aber sehr vorteilhafte – Änderungen auf SharePoint Administratoren zu.
Endlich werden somit offiziell Content Databases unterstützt, die größer als 200 GB sein dürfen. Diese magische Grenze war auch vorher nie ein hartes Limit, sondern lediglich eine Supportzusage seitens Microsoft gewesen. Nun fällt aber auch dieses Limit und erlaubt nun endlich große Datenbanken für Web Applications and Site Collections.
Natürlich werden an große Content Databases (bis 4 TB) auch gewisse Anforderungen geknüpft, dass z.B. ein ausreichend schnelles Festplattensubystem zur Verfügung steht und man auch Backup/Restore Szenarien entsprechend eingeplant hat, um große Datenbanken sichern zu können.
Microsoft geht sogar noch einen Schritt weiter und erlaubt mit dem Service Pack 1 für SharePoint 2010 sogar unbegrenzte Datenbankgrößen, sofern man diese nur für Archivszenarien verwendet und diese auf einem Record Center Template basieren lässt. Die genauen Boundaries kann man im aktualisierten Technet-Artikel bei Microsoft nachlesen
(Quelle: SharePoint Team Blog)

