Einmal mehr sieht sich der Softwareriese aus Redmond einem Kartellverfahren mit der EU gegenüber. Stein des Anstoßes ist einmal mehr der Internet Explorer bzw. die angeblich fehlenden Alternativen für den Benutzer.

Hier stellt sich die Frage, wo sich denn z.B. die eingebaute Alternative bei iOS befindet? Läuft ein Internet Explorer denn von Haus in einem Chrome OS? Mittlerweile sind Computernutzer mündig und wissend genug, um sich den bevorzugten Browser selbst zu installieren. Außerdem sind alternative Betriebssysteme auch auf dem Vormarsch, wie z.B. Tablets, Smartphones oder auch Desktopsysteme (MAC OS oder Linux).

Sicherlich ist Windows immer noch weit vorne im Markt, aber das betrifft ja unter anderem auch Firmenrechner und da entscheidet sowieso der Arbeitgeber, welcher Browser eingesetzt wird (in vielen Fällen halt immer noch der IE).

Hier steht zu befürchten, dass hier wieder ein Profilierungsdrang der EU im Vordergrund stehen könnte – ein echter Mehrwert für den Endnutzer wird hier nur schwer zu finden sein…

(Quelle: spiegel.de)