Stefan Feld goes “Rom” (wieder) – Let’s play Carpe Diem

“Carpe Diem” wird nicht das einzige Spiel von Stefan Feld in diesem Herbst sein, welches sich mit einem Thema rund um das antike Rom beschäftigt, dennoch konnte ich es nicht abwarten und verlangte dem Spiel die ersten Testrunden ab.

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https://youtu.be/hRP9B53NYbc

In “Carpe Diem” schlüpfen die Spieler einmal mehr in die Rollen von einflussreichen Patrizierfamilien, die versuchen ihre eigenen (und zufällig generierten) Bezirke mit Hütten, Händlern, Gärten und vielem mehr zu gestalten. Das alles um am Ende natürlich mit den meisten Siegpunkten das Rennen um die Vorherrschaft in Rom zu gewinnen.

Kamen viele (wenn nicht sogar alle) der letzten Feld-Spiele nicht ohne Würfel aus, findet man in “Carpe Diem” einmal keinen einzigen. Definitiv eine willkommene Abwechslung, obwohl ich die Würfelmechaniken aus Felds Feder eigentlich immer wieder gerne spiele.

Ein weiteres Novum ist das Zählen der Punkte, denn diesmal gilt es nicht einen Zählstein um das Spielfeld zu treiben. Nein, Punkte werden mit Hilfe von Siegpunktkarten gesammelt. Braucht es das wirklich? Nicht unbedingt, aber einmal mehr eine gelungene Abwechslung, welches die eigenen Punkte zumindest ein wenig verschleiert.

Ansosten geht es darum im Stile von Carcassonne & Co. Plättchen zu legen, um Villen wachsen zu sehen und Weinberge zu bauen. Das alles ist mit einem interessanten Bewegungsmechanismus, der ein ganz klein wenig an “Forum Trajanum” erinnern mag, obwohl man hier kein Kalaha spielt, sondern lediglich seinen Patrizier bewegt.

Wirklich grandios ist meines Erachtens der Wertungsmechanismus am Ende einer jeden Runde, der das Spiel extrem wiederspielbar macht und den Spielern einiges Um-die-Ecke-denken abverlangt, um am Ende einer Runde nicht mit Strafpunkten “belohnt” zu werden.

Nun aber viel Spaß bei meinem Let’s Play Video, in welchem ich eine komplette 3-Spieler-Partie simuliere!

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