Auch heute wollen wir uns wieder einer bemerkenswerten App für iOS widmen, die sich von der Masse der sonst üblichen Endless-Jumpern, Sidescrollern oder Tower-Defense-Games abhebt.

Die Rede ist von New World Colony, einem strategischen Brettspiel, welches online oder solo gegen Computergegner spielen lässt; auch das Spiel gegen einen menschlichen Gegner an einem Gerät per Hotseat ist möglich.

Ziel des Spieles ist es, eine bestimmte Zahl an Colony-Points (die Siegbedingungen lassen sich für jede Partie neu festlegen) zu erreichen. Diese erhält man durch a) die Besiedlung oder Eroberung von Hexfeldern auf dem Spielplan und b) den Bau von Städten oder Forts.

Für den Bau von Gebäuden müssen – wie üblich – bestimmte Ressourcen aufgebracht werden, wie z.B. Steine, Nahrung oder Holz, die sich wiederum durch bestimmte Feldtypen erwirtschaften lassen. So lässt sich Holz in Waldfeldern abholzen – den Ertrag kann man wiederum durch den Bau von Sägewerken erhöhen.

Sollten mal nicht genügend Ressourcen eines Typs zur Verfügung stehen, kann man andere Ressourcen eintauschen. Hier greift ein interessanter Mechanismus, der ganz auf Angebot und Nachfrage fußt und so oft angebotene Ressourcen im Wert sinken lassen.

Gegen Angriffe seiner Mitspieler kann man sich mittels Mauern schützen; um selbst angreifen zu können muss man selbst wiederum Städte (oder höherwertige Gebäude) bauen. Eine Stadt lässt sich in der zweiten Ausbaustufe z.B. zu einem Fort aufwerten. Der Angriff selbst läuft recht unspektakulär ab, denn letztendlich muss man nur eine gewisse Zahl an Ressourcen aufbringen, um siegreich zu sein. Die Zahl der Ressourcen hängt dabei hauptsächlich von den Verteidigungswerten eines Feld ab.

Ins Spiel führt ein schnelles aber hilfreiches Tutorial ein, so dass man recht bald mit New World Colony durchstarten kann.

Fazit
Auch für New World Colony kann ich problemlos eine Kaufempfehlung aussprechen, da es sich wunderbar schnell spielen und durch die rundenbasierte Mechanik auch einfach mal pausieren lässt. Ideal für ein paar zu überbrückende Minuten ohne seine Nachbarn durch hektische Bewegungen zu belästigen.