“Wilderness” ist nicht leicht zu beschreiben, obwohl man im Grunde seine Spielfigur nur von der linken Seite des – variablen – Spielbretts zur rechten Seite bewegen muss. Dazwischen liegen dann allerdings ca. 5-10 sog. Wetterkarten und noch mal gefühlte 30 Ereigniskarten, die sowohl positiv als auch negativ spielbar sind (was für mich persönlich den Reiz von “Wilderness” ausmacht).

Darüber hinaus ist es sehr wichtig genug zu essen oder zu trinken, denn wenn der Erschöpfungsmarker einmal den Totenkopf erreicht, ist man raus. Eigentlich lehne ich eine sog. Player-Elimination grundsätzlich ab, aber “Wilderness” spielt sich relativ schnell, so dass dieser Mechanismus hier zu verkraften ist (schlimmer ist so etwas bei einem 3-4 Stunden-Spiel!).

Ach ja – darüber hinaus begegnet man hin und wieder einem Bären, einem Wolf oder einer Schlange, was sich erst mal antiklimatisch liest, wenn man erst einmal nur die Regeln überflogen hat. Denn im Grunde würfelt man zwei Würfel für das jeweilige und einen Würfel für einen selbst; Erinnerungen an Talisman kommen da nicht von ungefähr. Allerdings lässt sich dieser Kampf um Leben und Tod auch hier mit verschiedenen Ereigniskarten zu beiden Seiten beeinflussen, d.h. auch die anderen Spieler sind hier gefragt, den jeweils Führenden ein Schnippchen zu schlagen.

Aber genug der Worte; schaut euch einfach das verlinkte Video an, welches die Einleitung zum Playthrough von “Wilderness” darstellt.