Konung 3 – Ties of the Dynasty (Test und Review)

Der dritte Teil der Konung Reihe mit dem Namen “Konung 3 – Ties of the Dynasty” steht nun schon seit einiger Zeit zur Verfügung – über die üblichen Quellen (wie z.B. einem großen Online-Buchversender) ist dieser leider nicht erhältlich – und wir warfen einen kurzen Blick auf das nordländische Rollenspiel.

Angeblich soll sich Konung 3 grafisch von seinen – eh schon schwachen – Vorgänger abheben, für ein einigermaßen aktuelles Spiel, ist es aber fast unterirdisch. Klobige Figuren stapfen über langweilige Texturfetzen (genannt Wald), Häuser in einer Siedlung sind nahezu identisch eingerichtet und die Kampfanimationen wirken bestenfalls hölzern.

Die Vorgeschichte ist schnell erzählt und führt den Charakter (auswählbar aus 6 verschiedenen) mitten in ein kleines skandinavisches Dörflein, in welchem dieser (oder diese) das “Schwert des Champions” finden will, um so die Herrschaft über das Dorf zu erhalten. Ja, damals waren die Herrschaftsverhältnisse noch einfach… 😉 Hin und wieder findet man ein paar Gesprächspartner, von welchen einige Questgeber sind und andere wiederum Händler etc.

Die Quests wiederum stechen jetzt mal recht positiv aus dem sonst Hole-dies-töte-das-Einheitsbrei heraus, welches viele andere Rollenspiele mitbringen. Und so kann man durchaus ein paar Minuten länger im Geschehen verweilen. Unterwegs findet man genretypisch zahlreiche Ausrüstungsgegenstände und Waffen und entwickelt so seinen Charakter sukzessiv weiter.

Einen Realitätsbonus gibt es für den Verschleiß der Ausrüstung, denn man muss diese hin und wieder schleifen/ausbessern, um diese am Leben zu erhalten. Leider kann man nur mit den wenigstens Gegenständen in der Welt von Konung interagieren – Diebstähle a la “Oblivion” etc. sind leider nicht möglich. Mit solchen Optionen hätte man das Spiel definitiv noch retten können… schade.

Prinzipiell hätte man mit Konung 3 ein brauchbares Spiel auf die Reihe kriegen können, leider schwächelt es zu sehr am sehr einfachen Kampfsystem und der bereits erwähnten grottigen Grafik. Auf eine Sprachausgabe wurde auch verzichtet – aber so landen immerhin nur knapp 900 MB auf der heimischen Festplatte 😉

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