Two Worlds 2 – ein kurzer Test

Die langerwartete Fortsetzung von Two Worlds ist endlich veröffentlicht worden und macht sich daran die Rollenspiel-Welt aufzumischen. Wie schon der Vorgänger glänzt auch Two Worlds 2 mit einer großen und – mehr oder weniger – frei begehbaren Fantasy-Welt, in der der frei zu gestaltende Charakter große und kleine Quests lösen kann.

Der gut gemachte Prolog führt den Spieler fließend in die Spielmechanik ein, indem es mit Mini-Quests verschiedene Aspekte des Games beleuchtet. So lernt man schnell das Schleichen, Zaubern und Kämpfen und lernt nebenbei noch einige wichtige Charaktere kennen.

Grafisch ist das RPG auf modernem Stand und glänzt mit einer schicken Umgebung und tollen PhysiX-Effekten (sofern vorhanden). So regnet es durch ein Turmfenster herein, Lampen schwingen bei Berührung des Spielers und herumstehende Fässer können aufgehoben und auf Gegner geworfen werden. Es macht wirklich Spaß ein wenig die Kulisse auf sich wirken zu lassen.

Die Vertonung wie auch die Dialoge ist professionell gestaltet und lässt eigentlich keine Wünsche offen.

Auch die Charakterentwicklung macht Spaß, da man sich nicht – wie bei vielen anderen Games üblich – auf eine Charakterklasse festlegen muss. Man kann also durchaus einen zaubernden Krieger hochskillen. Auch das Crafting-System ist gelungen und nicht mehr ganz so einfach, wie das noch beim Vorgänger der Fall war, indem man einfach gleiche Items zusammenbauen konnte, um mächtigere Gegenstände zu erhalten. Sehr löblich!

Mit Two Worlds 2 ist ein großartiges RPG auf die Spieler losgelassen worden, welches seinesgleichen sucht. Tolle Story, schöne Grafiken und eine tolle Spielmechanik macht das Sequel zu einem perfekten Spiel für die Feiertage (und auch die Zeit danach)!

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