Let’s Play – Star Wars: Outer Rim

Als ich von “Star Wars: Outer Rim” das erste Mal las, war ich wirklich wie weggeblasen. “Eldritch Horror” meets “Star Wars”, meets “Firefly”/Pick-up and Deliver? Verkauft. Natürlich war ich fest davon überzeugt, dass auch Outer Rim das Problem von “Eldritch Horror” haben würde: nicht genug Inhalt in der Grundbox.

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https://youtu.be/zgmqYnf4GgI

Als ich die ersten Playthroughs/Reviews sehen durfte, wurde meine Vorfreude ein klein wenig gedämpft und so habe ich den Kauf bzw. die Bestellung erst einmal nicht getätigt. Schon die ersten zwei Videos zeigten zahlreich die gleichen Karten und irgendwie fühlte es sich für meinen Geschmack zu flach an. Ähnlich wie “Fallout”, welches thematisch sicherlich toll funktioniert – das “Special”-System aber lediglich Re-rolls sind. Wirklich?

Freundlicherweise hat mir eine Freundin ihre Kopie von “Star Wars: Outer Rim” zur Verfügung gestellt und erfreut musste ich feststellen, dass die Solo-AI wirklich sehr gut entwickelt wurde. Einfach, wenig Interpretation und dennoch herausfordernd; großes Kompliment. Auch das Spielsystem per se funktioniert, wenn es aber doch der neueren Tradition von Fantasyflight Games folgt, Spiele eher “streamlined” auf den Markt zu bringen. Vorbei sind wohl die Zeiten von einem “Android”, “World of Warcraft” oder “Descent 1”. Irgendwie bevorzuge ich dann doch eher Spiele mit ein paar Ecken und Kanten.

Nichtsdestotrotz ist Outer Rim wirklich nicht langweilig, es ist thematisch und sobald ein paar mehr Karten dazukommen auch wirklich wiederspielbar ohne jede Karte in einer Session mehrfach gesehen zu haben. “Eldritch Horror” war seinerzeit genauso und flog nach dem 3. oder 4. Mal erst mal wieder ins Regal zurück, bis dann die Erweiterungen kamen.

Viel Spaß bei meinem Playthrough!

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