Let’s play – Die Wikinger Saga

Let’s play – Die Wikinger Saga

Wikinger scheinen innerhalb der Brettspielindustrie immer noch nicht “out” zu sein, denn nach wie vor kommen entsprechende Titel auf den Markt. Vor einigen Jahren waren es Spiele rund um das Thema “Zombie”, um die es mittlerweile aber doch recht ruhig geworden ist.

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https://youtu.be/48pal2M_pUM

In der “Wikinger Saga” schlüpfen die Spieler – wartet! – in die Rollen von Wikinger-Clans, die versuchen in verschiedenen Abenteuern die meisten Helme – will sagen – Siegpunkte einzuheimsen. Um das zu erreichen gilt es mit Hilfe von leichtem Deckbau- und Push-Your-Luck-Elementen auf die lukrativsten Positionen innerhalb eines sog. Abenteuers zu landen, um eben Siegpunkte, Geld oder gar neue Wikinger zu erhalten. Was jetzt erst einmal recht einfach und nicht wirklich neu klingt, macht aber erstaunlich viel Laune und kommt dazu mit sehenswerter Artwork aus der Feder von Michael Menzel einher.

Durch die recht große Anzahl an verschiedenen Abenteuern und Wikingern, die es zu kaufen gibt, verspricht das Spiel einen ansehnlichen Wiederspielbarkeitsfaktor (ist das wirklich ein Wort?), da man diese in unterschiedlichster Art und Weise zusammenbauen kann. Wirklich unterschiedliche Elemente kommen dabei zwar nicht zu tragen, abwechslungsreich ist es aber dennoch.

Am Ende jeder “Kampagne”, also noch 7 Abenteuern, landen die Spieler in Bifröst, wo sie dann das achte und letzte Abenteuer zu bestehen haben. Der Clou hierbei ist, dass man im Laufe des Spieles immer wieder aktive Wikinger nach Walhall schicken kann (und sollte), wobei diese dann das aktive Deck verlassen. In Bifröst müssen die Spieler dann eben mit denen Wikinger spielen, die eben unterwegs heldenhaft gestorben sind. Ebenso bringen auch nur diese Kämpferinnen und Kämpfer ihre Siegpunkte mit ein; wirklich cleverer Twist.

Aber nun genug der Worte und viel Spaß bei meinem Playthrough von “Die Wikinger Saga”.

(Schmidt Spiele stellten mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung.)

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